Helge Schneider live auf der Feldschlößchen-Bühne in Braunschweig. Es war kalt, feucht, nass, regnerisch und lustig.
Quitschgelbe Ganzkörperkostüme von Ausdruckstanzartisten schmeicheln dem Auge, alternde Jazzlegenden schmirgeln sanft die Trommelgarnitur und ein stets vergnügter Herr Schneider lässt sich in jeder Lebenslage Tee von einem Strauch im Wald, vermutlich Eibe oder Esche, so genau konnte man das bei Dunkelheit nicht sehen, servieren. Dazu musiziert er erquickliche Weisen auf mannigfaltigen Instrumenten, jene welche er zu beherrschen weiss, ansatzweise könnte man hier den Euphemismus “brilliert” verwenden, jedoch vorsichtig dosiert, denn der Euphemismus ist die Tante aller Porzellanläden, wie der Sprichlord sagt.
Wie immer schaffte er es, gekonnt den nicht vorhandenen Knoten im Gehirn neu auf gordischste Art und Weise mit seemännischem Fachkönnen zu knüpfen. Hunderte Konzertbesucher hatten eklatante Sprachstörungen im cerebralen Kortex, sprachen von Katzenklos und Vögel-Hochzeit. Meine Aufgabe war es, dieses Ereignis lichtbildtechnisch für die Ewigkeit (vulgo Verfallsdatum von handelsüblichen Einsen und Nullen) zu manifestieren. In der mir zur Verfügung stehen Ausführlichkeit will ich das Ergebnis nun teilweise wiedergeben.
Alle Bilder gibt es hier bei NDR2.de
Ich arbeite seit über 10 Jahren als professioneller Fotograf mit Schwerpunkt Konzertfotografie und bin geschäftsführender Gesellschafter einer Unternehmensberatung für Social Media Networking. 










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