bloggen ist ja bekanntlich selbsttherapeutische gegenwartsbewältigung für profilneurotische pseudojournalisten – den omnipräsenten narzißmus im herzen, dass mein leben so wichtig ist das ich es der welt mitteilen muss. ignorantes lieblingsgegenargument: “ich zwing ja keinen zum lesen…”. nun blubbere ich auch meine irrelevanten einsen und nullen in die welt, und wen’s nicht interessiert, der … ist nicht gesellschaftsfähig
um das unheil komplett zu machen, säe ich nun auch meinen durchwachsenen musikgeschmack durchs netz. der herr von der maastrix fragte neulich, obs da nich auch was von ratiopharm gäbe, zur erstellung einer persönlichen hitlist… klar gibts das, mit angeschlossenem musikgeschmackstriptease: Audioscrobbler – ein kleines plugin für den player deines vertrauens (winamp, foobar, oder viele weitere) und er sendet brav jedes gespielte lied an die audioscrobbler-webseite, und erstellt unter deinem account hitlisten etc. kann man dann prima verlinken. mach ich aber (noch) nicht – soll sich ja erstmal was ansammeln. ausserdem muss ich nun aufpassen, was ich spiele. aber andererseits kann man einzelne directories von der statistik ausschliessen, muss ja keiner wissen, das sich bei mir sting, david guetta, jeff lorber und beethoven ein verzeichnis teilen…
Ich arbeite seit über 10 Jahren als professioneller Fotograf mit Schwerpunkt Konzertfotografie und bin geschäftsführender Gesellschafter einer Unternehmensberatung für Social Media Networking. 




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ich denke, das letztgesagte ist das entscheidende – bei mir läuft die letzten tage meine komplette sammlung im shuffle-modus und ich bin selbst erstaunt, was sich da so alles angesammelt hat. das mit der öffentlichkeit zu teilen, ohne eingewiesen zu werden… aber danke für den tipp, guck ich mir an.
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Sebastian startet den zweiten Versuch: blog2.de
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