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Sebastian Gerhard
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Dihydrogenmonoxid

Anno Domini 2007, der 13. des März in allgemein by Sebastian

Giftstoffe gibt es überall in der Natur – also Stoffe, die für uns Menschen auf die eine oder andere Art Lebensbeendend oder zumindest Lebensverkürzend wirken können. Einige davon sind allerdings so häufig in alltäglichen Lebensmitteln anzutreffen, das die Industrie ihre Gefährlichkeit lieber totschweigt als diese zuzugeben. Einer dieser Stoffe ist Dihydrogenmonoxid(DHMO), fatalerweise eine farb- und geruchslose Chemikalie, die auf dem Radikal Hydroxid basiert, und der wichtiger Bestandteil vieler ätzenden und giftigen Stoffe ist. Auch in Biopsien von Krebsgeschwüren wurden regelmässig Spuren von DHMO nachgewiesen.

DHMO kommt besonders in Getränken gehäuft vor, z.B. in Alkopops und anderen Mixgetränken.

Leider ist DHMO in Deutschland selbst bei signifikanten Mengen nicht in allen Lebensmitteln kennzeichnungspflichtig, wobei Todesfälle in denen DHMO eine Rolle spielt, an der Tagesordnung sind. DHMO ist akut lebensbedrohlich bei spontaner Inhalation selbst geringer Mengen, kommt auch gasförmig vor und kann dann bei Hautkontakt Verletzungen ähnlich einer Verätzung hervorrufen.

Wer sich über den unbekannten Killer informieren möchte, dem sei diese Seite ans Herz gelegt: http://www.dhmo.de/

Ernst Corinth hat übrigens schon 2004 in Telepolis vor DHMO gewarnt.

2 Responses so far.

  1. Christian sagt:

    Ich hatte davon mal in der Schule gehört und es fast wieder vergessen. Es ist schon erschreckend, dass die Menschen kaum ahnen, wo sie überall mit DHMO in Berührung kommen.

    Aber das ist ja nicht nur ein lokales Problem. Zum Beispiel darf man nicht vergessen, dass DHMO auch Hauptbestandteil des sauren Regens ist. Da muss man dann schon global am Problem DHMO arbeiten, denke ich. DHMO betrifft uns alle!

  2. [...] Noch ist das gesamte Ausmaß der Katastrophe nicht bekannt, Experten sprechen bereits von epedemischen Ausmaßen. In der Presse werden die extremen Auswirkungen bisher nur in Kurznachrichten beschrieben um die Bevölkerung nicht zu beunruhigen. Im Internet ist man da schon weiter, auch wenn die bekanntesten Blogger bisher dazu schweigen, äußern sich ein paar Unerschrockene. [...]

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