Ich hab gestern mal in Sachen “Calvinismus” bei Alina angerufen. Naja, nicht ganz bei Alina, sondern eher bei Ihrem geistigen Vater bei der DKD. Der zuständige Herr dort war überrascht aber auskunftsfreudig.
Er sagte mir, dass die Kampagne als “Unterhaltungsform und tägliche Blog Soap mit Themen des üblichen Lebens” gedacht wäre. Auf meine Frage, warum dies dann nicht als werblich gekennzeichnet wäre erwiderte er im Fernsehen gäbe es Formate wie BigBrother, die auch real wären – und subtile, ungekennzeichnete Werbung sei überall zu finden. Meinen Einwand, hier würden sich aber 5 Blogs als reale Personen ausgeben liess er nicht gelten, schliesslich müsse man heutzutage überall davon ausgehen, auf Werbung zu treffen. Die Aufregung in der Blogosphäre sei nicht ganz verständlich.
Das Kerngebiet von DKD sei jedoch Typo3 und – wie es der Zufall so will – hat die Auftraggebende Firma die Kampagne bereits zurückgezogen, so Herr W. Deswegen sei auch die Referenz von der Seite verschwunden, die erst kurz zuvor angebracht wurde.
Alina gibt es wirklich, sie sieht im Realen Leben allerdings anders aus, erfuhr ich noch. Ein Interview mit Ihr wäre möglich.
Trotz der Aussage, der Auftraggeber hätte die Kampagne beendet laufen die Blogs noch weiter und in ca. 2 Wochen wird die Kampagne final aufgelöst – ein Gruppenfoto mit allen Beteiligten soll bereits vorliegen, dass dann veröffentlicht wird.
Klingt für mich etwas wie “Deckel drauf und abhaken”. Spannend wird, wie weit Mario Sixtus kommt – Hier wurden eindeutig und bewusst werbliche Einträge in den Kommentaren gemacht. Auf dem Glamour-Blog von Alina ist dies auch nicht unproblematisch, schliesslich steht in den Nutzungsbedingungen “Unzulässig ist es insbesondere, Inhalte…zu veröffentlichen, die…komerzielle Werbung…enthalten” (danke an Nerdcore-Rene)
Ich arbeite seit über 10 Jahren als professioneller Fotograf mit Schwerpunkt Konzertfotografie und bin geschäftsführender Gesellschafter einer Unternehmensberatung für Social Media Networking. 



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[...] Teil 1 bei Alexander. NEU: Das Viral-Element. NEU: Sebastian hat mit DKD telefoniert. [...]
PRler-Gewäsch…
„Auf meine Frage, warum dies dann nicht als werblich gekennzeichnet wäre erwiderte er im Fernsehen gäbe es Formate wie BigBrother, die auch real wären – und subtile, ungekennzeichnete Werbung sei überall zu finden. Meinen Einwand, hier würden sich aber 5 Blogs als reale Personen ausgeben liess er nicht gelten, schliesslich müsse man heutzutage überall davon ausgehen, auf Werbung zu treffen. Die Aufregung in der Blogosphäre sei nicht ganz verständlich.“
subtile, ungekennzeichnete Werbung ist genauso Schleichwerbung wir 5 ungekennzeichnete Werbeblogs. Schleichwerbung und damit illegal. Wenn ihm die Aufregung nicht verständlich ist, zeugt das lediglich vom fehlenden Unrechtsbewusstsein der PR-Branche.
[...] etwas spannender finde ich aber die Antworten, die DKD auf Anfrage von Blog2 so von sich gibt: Er sagte mir, dass die Kampagne als “Unterhaltungsform und tägliche Blog Soap [...]
[...] Für die Besucher von dort: Teil 1 der CK-Geschichte bei Wortfeld. Teil zwei mit den Quellen und die ausführliche Chronologie. Blog2 hat mit DKD telefoniert. [...]
Lob und Anerkennung. Ich warte immernoch auf eine Antwort auf meine Mail.
Abermahl ehrlich: Merken die überhaupt noch was? Also für mich ist das ganze eindeutig werbung … und dazu noch schlechte. Manche leute, die vielleicht auf den Quatsch hereingefallen sind, werden sich richtig verarscht fühlen.
Und mich macht soetwas einfach nur noch ärgerlich.
@rene:
subtile, ungekennzeichnete Werbung ist genauso Schleichwerbung wir 5 ungekennzeichnete Werbeblogs.
Ich wollte mich nicht auf deren Seite stellen, sondern nur das Gespräch neutral widergeben. Fakeblogs als legitime Werbekampagne sind selbstredent out of the question.
[...] “tägliche Blog Soap mit Themen des üblichen Lebens†gewesen. Auch den Einwand eines Bloggers, der bei dkd anrief, dass man die Leser getäuscht hätte, läßt man nicht gelten. Zitat dkd: [...]
[...] “tägliche Blog Soap mit Themen des üblichen Lebensâ€. Auch den Einwand eines Bloggers, der bei dkd anrief, dass man die Leser getäuscht hätte, läßt man nicht [...]
[...] aus dem Telefonat mit Sebastian zu erkennen, hat Coty einen Rückzieher gemacht, und die Kampagne zurückgezogen, DKD hat aber [...]
[...] wenn eine Frankfurter Agentur inzwischen eingeräumt hat, Urheber der kritisierten Kampagne zu sein (nicht aber, soweit ich es sehe, des Kommentarspams), [...]
[...] Dinge gibts: [..]Alina gibt es wirklich, sie sieht im Realen Leben allerdings anders aus, erfuhr ich noch. Ein Interv….[..] [...]
[...] Versuch, die zwei Bravoleser, die die Story noch glauben, nicht zu verschrecken? Der Herr von DKD sagte mir ja, man wolle die Blogs noch ca. 2 Wochen weiterlaufen lassen. Scheuklappen auf und den Rest der Welt [...]
Calvin Klein: die Agentur gibt sich uneinsichtig…
Seitens der Agentur DKD, die für den Ärger um die Kampagne zu Calvin Klein verantwortlich ist, gibt man sich eher uneinsichtig. Den Eindruck vermittelt jedenfalls das Blog2.de, dessen Betreiber mit jemandem bei DKD gesprochen hat:Er sagte mir, dass die…
[...] weiterer Blogger hat direkt mit dem Verantwortlichen der zuständigen Marketingagentur telefoniert. Dieser [...]
[...] Viel besser als technosexuelle spammende Blogger Agenturen. [...]
[...] folgten dann die Artikel von Herrn Sixtus , Herrn Walter, Herrn Alias Don Alphonso, Herrn Winkel, dem Blogger, im Spiegel, ein paar weiteren Blogs. Hier wurde darüber auch berichtet. Virales [...]
… so sieht das aus
[New Post] Ich habe mal die Realitaet gewaehlt – via #twitoaster http://blog2.de/archiv/279
via Twitoaster
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