“Ich akzeptiere nicht, dass erneut der Osten bestimmt, wer in Deutschland Kanzler wird. Es darf nicht sein, dass die Frustrierten über das Schicksal Deutschlands bestimmen.” – Edmund Stoiber, vergangenen Donnerstag in Argenbühl.
Der Mann, der seine Frau Muschi nennt (Zitat auf Nachfrage eines Journalisten, ob ihm bewusst sei, dass dies doppeldeutig sein könnte: “Ja, ich weiss das Muschi auch “Katze” heissen kann”) hat gesprochen.
Ich bin ja für ein Politiker-Pisatest. Einfache Fragen aus dem Grundgesetz, ein paar Aufgaben Wahlrecht und ähnliches. “Herr Stoiber, zwei Hamburger, drei Bayern und 5 Sachsen dürfen wählen. Wieviele Stimmen sind gültig?” Und wenn Herr Stoiber auf 6 kommt, liegt das sicher daran, dass er denkt, die Bayern hätten pro Person zwei Stimmen…
Frau Merkel kann man ja noch nachsehen, dass ihr der Unterschied zwischen FDP und SPD nicht geläufig ist (“…die PDS darf unser Land nicht regieren, CDU/CSU gemeinsam mit der SPD …”) und mit Brutto und Nettolöhnen durcheinanderkommt. Aber wenn Stoiber dann am Mittwoch auf einer Wahlkampfveranstaltung noch nachlegt :”Wir haben leider nicht überall so kluge Bevölkerungsteile wie in Bayern” zeigt das eine blauweisse Arroganz die schon ins blau-braune übergeht.
Ich arbeite seit über 10 Jahren als professioneller Fotograf mit Schwerpunkt Konzertfotografie und bin geschäftsführender Gesellschafter einer Unternehmensberatung für Social Media Networking. 


man könnt ja glatt glauben, dass du was gegen eine cdu-geführte regierung hättest… interessanterweise hat heute morgen ein parteienforscher gemutmaßt, dass die o. zitierten äußerungen u. u. absichtlich so formuliert waren, um die süddeutschen (cdu-) wähler zu mobilisieren, im osten sei nach seiner ansicht nicht mehr so viel zu holen wie dort…