… nicht vergessen, heut ist Weltspartag. Ähm, auf neudeutsch Halloween. Also das Fest, wo kleine Akneplantagen so lange die Haustür penetrieren bis man die eingetrockneten Bollos von Ostern 1992 entsorgt hat. Wohl dem, der im fünften Stock wohnt, es gibt nicht schöneres als fünf abgehetzen Bratzgören durch die verschlossene Tür zuzuhören, wie sie versuchen rauszufinden, wer da wohl auf den Drücker gedrückt haben könnte. Trick or Treat eben.
Besser wäre es, sein sauer erbetteltes bei der Sparkasse anzulegen. 1.25% gibts aufs gute alte Sparbuch, bei einer Inflation von 3% werden so aus 2500 Euro in 10 Jahren immerhin satte 2100 Euro Kaufkraft. Aber die sind wenigstens noch da und nicht in Island. Wobei der Bankenaufsicht dort ja inzwischen auch aufgefallen ist, das eine Bank die seit 3 Wochen nicht erreichbar ist, evtl. in Schwierigkeiten sein könnte und man ja mal so langsam überlegen könnte, ob von den Millionen im Isländischen Einlagensicherungsfonds nicht doch was rausgegeben werden könnte, um EU-Technisch ein bischen besser da zu stehen. 4 Milliarden von anderen Ländern leihen, aber knauserig auf den paar Milliönchen die noch in der Ecke liegen rumsitzen, eine ganz eigene Form von Trick or Treat.
Und für alle, die diesem Atheistischen Brauch des Weltspartags – ähm ich mein Halloween - nichts abgewinnen können: Einfach mal wieder – Jupp-Heidi, Jupp-Haider (aber vorsicht in den Kurven) – Urlaub in Österreich machen. 
Ich arbeite seit über 10 Jahren als professioneller Fotograf mit Schwerpunkt Konzertfotografie und bin geschäftsführender Gesellschafter einer Unternehmensberatung für Social Media Networking. 



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Dass man es auch anders machen kann als den missglückten Brauch der rauen Nächte aufzunehmen und einen irland-Festimport mit u.s. amerikanischem Kürbisabsatz zu kombinieren, das zeigt “Lecker Lyrik” mal wieder in Anderten:
4-Gang Menü für 6 EUR (Schüler/innen: 3,50 EUR), dazwischen drei Gänge Lyrik. Das sind doch Preise, wo die geschundene Kaufkraft aufatmet. Schade ist auch, dass die meisten Halloween-Kürbisse kaum zum kochen zu gebrauchen sind. Ich empfehle da eher Hokaido, freilich sind Kürbisschnitzer/innen da eher mit Feinwerkzeugen gefragt, denn statt Plakatkunst kann man dort eher Miniaturen-Schnitzerei betreiben. Dafür kann man den Kürbis wirklich verstoffwechseln. Aus Prinzip empfehle ich also, klingende Jugendliche mit einem Teller Kübissuppe ruhig zu stellen, um ihnen anschließend die 95 Thesen Luthers vorzulesen, während sie sich laben und somit auch noch etwas mitnehmen. http://www.reformation-heute.de/lutherthesen/index.html
Gruß
Frank