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	<title>Kommentare zu: Passwort-Zusende-Service</title>
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	<description>Im echten Leben bin ich übrigens Internetpromi.</description>
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		<title>Von: Frank Weber</title>
		<link>http://blog2.de/archiv/430#comment-44280</link>
		<dc:creator>Frank Weber</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2009 09:14:34 +0000</pubDate>
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		<description>Oft hilft beim Sortieren von Post ein Blick aufs Porto: Wenn etwas per Einschreiben kommt, garmit Rückschein, dann scheint es wichtig. Wenn etwas als Infopost kommt, dann eher nicht. 
Ein Blick auf die Orthographie hilft auch weiter: Ich sehe diesbezüglich drei &quot;Kasten&quot;: 
1. Die Virtuosen, die wie seinerzeit Arno Schmidt Neologismen bilden und vielleicht anderen Prinzipiel folgen als die Redaktionen der einschlägigen Rechtschreib-Wörterbücher oder gar die KultusMinister(Innen)Konferenz (KMK), die weit über das Maß des Gewöhnlichen hinaus die Sprache als ein Mittel zur Gestaltung begreifen. 
2. Dann gibt es die, die zumindest um richtige Schreibung bemüht sind, sich im Zweifelsfall mit Nachschlagen behelfen und im Großen und Ganzen richtig schreiben (bezüglich der amtlichen Regeln). An der Tastatur passieren verzeihliche Buchstabendreher oder dergleichen, klar. 
3. Abschließend, oder sollte ich &quot;letzlich&quot; schreiben, kommen solche Menschen vor, die sich weder darum bemühen, richtig zu schreiben, noch dass sie es (ohne Mühe) vermöchten. Solche e-mails taugen allenfalls für die Unterhaltung bei denen, die sie empfangen. Vielleicht wäre ein Filter derart zu schreiben, dass formal nicht richtige e-mails zurückgesandt werden mit dem Vermerk &quot;Annahme aus formalen Gründen (evtl. mit Angabe des Grundes: Orthographie/Interpunktion) verweigert&quot;. 
Noch in den 1970er Jahren wurde die Examensarbeit einer Grundschullehrerin wegen eines fehlenden Kommas abgelehnt, sie durfte ein halbes Jahr später noch einmal zum Examen antreten, mit der Begründung, dass sie als &quot;angehende Lehrerin&quot; solche Fehler nicht machen dürfe... 

Gruß
Frank</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Oft hilft beim Sortieren von Post ein Blick aufs Porto: Wenn etwas per Einschreiben kommt, garmit Rückschein, dann scheint es wichtig. Wenn etwas als Infopost kommt, dann eher nicht.<br />
Ein Blick auf die Orthographie hilft auch weiter: Ich sehe diesbezüglich drei &#8220;Kasten&#8221;:<br />
1. Die Virtuosen, die wie seinerzeit Arno Schmidt Neologismen bilden und vielleicht anderen Prinzipiel folgen als die Redaktionen der einschlägigen Rechtschreib-Wörterbücher oder gar die KultusMinister(Innen)Konferenz (KMK), die weit über das Maß des Gewöhnlichen hinaus die Sprache als ein Mittel zur Gestaltung begreifen.<br />
2. Dann gibt es die, die zumindest um richtige Schreibung bemüht sind, sich im Zweifelsfall mit Nachschlagen behelfen und im Großen und Ganzen richtig schreiben (bezüglich der amtlichen Regeln). An der Tastatur passieren verzeihliche Buchstabendreher oder dergleichen, klar.<br />
3. Abschließend, oder sollte ich &#8220;letzlich&#8221; schreiben, kommen solche Menschen vor, die sich weder darum bemühen, richtig zu schreiben, noch dass sie es (ohne Mühe) vermöchten. Solche e-mails taugen allenfalls für die Unterhaltung bei denen, die sie empfangen. Vielleicht wäre ein Filter derart zu schreiben, dass formal nicht richtige e-mails zurückgesandt werden mit dem Vermerk &#8220;Annahme aus formalen Gründen (evtl. mit Angabe des Grundes: Orthographie/Interpunktion) verweigert&#8221;.<br />
Noch in den 1970er Jahren wurde die Examensarbeit einer Grundschullehrerin wegen eines fehlenden Kommas abgelehnt, sie durfte ein halbes Jahr später noch einmal zum Examen antreten, mit der Begründung, dass sie als &#8220;angehende Lehrerin&#8221; solche Fehler nicht machen dürfe&#8230; </p>
<p>Gruß<br />
Frank</p>
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