Heureka! (Und: Achtung Techie-Artikel
) Nach Monaten des herumdoktorns hab ich heute endlich das WLAN auf dem Mobile 10Go von terra meiner Frau zum Laufen bekommen. Das Problem dürfte auch auf dem eeePC mit Ubuntu bestehen, da sie weitestgehen Hardwaregleich sind. Das vorinstallierte Fox OS 3.0 erkannte die WLAN-Karte sofort, das frisch danach installierte Kubuntu allerdings nicht mehr.
… mehr »
WLan auf dem Terra Mobile 10Go! mit kubuntu
Logfilerecherche
Manchmal denkt man, man schreibt auf seinem Blog still und heimlich nur für sich selbst. Ein Blick in die Logs befördert einen dann aber vom harten Boden der Tatsachen in das Ego-Paradies. An dieser Stelle möchte ich
– den stetig wachsenden Besucherzahlen danken. Liebe Zahlen, von anfänglichen 579 Besuchern (unique IPs) im Mai 05 habt ihr euch prächtig zu einer stolzen 3981 (Dez 05) entwickelt.
– Danke an google, meinen Hauptleserlieferant. 62.84% aller Besucher halten diese Seite für ein anklickbares Ergebnis ihrer Suche. Eure Lieblingssuchwörter 2005 waren “ablassbriefe“, “xxlsell” und “angelina merkel“.
Wie ich zu Suchwörtern wie “Das recht auf den Tod“, “fussballdialoge“, “Wenke Husmann“, “brecht Volk auflösen“, “libyen von fromberg hannover“, oder gar “peter hartz ihm seine ehefrau” komme, ist mir eher schleierhaft.
Es gibt ja auch Leute, die denken man könne mit Google reden wie mit einem Goldfisch. Daher rühren wohl die folgenden Suchen, die sonderbarerweise auch bei mir landeten, und ich will sie nun beantworten, in der Hoffnung der Suchende findet sie nun postquaesitus…
“wie erkenne ich ob die calvin klein jeans echt ist”
Die gefährliche Methode: Geh in eine Kneipe mit zwielichtigem Gesindel (ich glaube, das ist unverfänglich genug formuliert. Man könnte auch sagen : geh in eine Lokalität mit Landsmännern eines Staates, denen man deiner Meinung nach nachsagt, sie würden die deutschen Gesetze nicht ganz ernst nehmen) und schau, ob du danach noch eine Hose anhast. Wenn ja, ist sie falsch.
Die Gegenprobe machst du beim Zoll: Wenn du nach einem Besuch mit dieser Frage keine Hose mehr anhast, war sie Falsch. Habe ich geholfen ?
“meinung der csu zum abschneiden von bayern am pisatest”
Da kann ich nicht helfen. Vielleicht fragst du den Bayernfürsten einfach mal selbst.
“ich suche ein bild vom berliner wappentier”
Kein Problem …
“haben enten ohren” hatte ich ja auch beantwortet.
Folgendes war wohl eher ein (viel zu spät von mir entdeckter) Hilferuf: “bekomme dauerwelle verpasst”
Da bleibt nur noch : Mein Beileid.
Für ein Gerücht halte ich allerdings:
“ganz schön feist haben keine ohren”
Domainstatistiken
9259534 Domains gibts mit .de am Ende. 4150 davon wurden heute registriert. 437.000 sind davon im Grossraum Berlin angesiedelt, gefolgt von Hamburg, München, Köln und Hannover. 1997, als ich meine erste Domain für teuer Geld registrierte, gab es in Hannover erst 976 Domains – damaliger Spitzenreiter war München mit 4096 Domains.
Nostalgica und viele mehr gibts hier zu lesen: Denic-Statistiken
3-2-1 – doch nicht meins?
Unter http://www.xxlsell.com/ hat sich eine sonderbare eBay-Auswucherung ihren Virtuellen Platz geschaffen. In dieser “Ebay-Bietergemeinschaft” bieten die User bis zu einem vorher vom Verkäufer festgelegten Betrag automatisch auf die Auktionen des Verkäufers, so dass der sein Mindestgebot erhält. In den AGB von XXLSell ist festgelegt, dass die User untereinander auf eBay geschlossene Kaufverträge nicht einhalten brauchen.
Eine rechtlich pikante Situation – und aus eBay-Sicht natürlich nicht rechtens. Bleibt abzuwarten, ob eBay den Anbieter mit Sitz in Sosua/Dominikanische Republik (sehr nett dort
) das Geschäft irgendwie untersagen wird.
Rewind Reality

Sowas gibt es nur in der virtuellen Welt. Mit der Waybackmaschine kann man einfach am Zeitrad von Webseiten drehen – über 40 Millionen sind indexiert. Am 14. Juni 1997 sah eBay etwas arg sonderbar aus, und noch niemand konnte den Welterfolg erahnen. 1999 hatte man sich dann eher auf Quitschebunt eingeschossen :

Aber in der Waybackmaschine trifft man nicht nur auf die grossen und berühmten Seiten. Eins der bekanntesten deutschen Blogs, lumma.de hat z.B. 2001 so ausgesehen :

und auch die maastrix sah mal anders aus:

Auch mein Ex-Lieblingsarbeitgeber, der NDR sah 1996 etwas robuster aus :

Viel Spass in der Vergangenheit
The Ministry of Reshelving
Netzmenschen müssen manchmal raus – ob sie wollen oder nicht. Man kann das Einsen-und-Nullen-Paradies eben nicht ein Leben lang bewohnen. Sei es, dass man an akuter Nahrungsinsuffizienz leidet, genetische Vormodelle ihre “runde” Releasedatumswiederkehr feiern möchten, oder die eigene Frau eine betaversion seiner selbst als Hardcopy erstellt – die Realität ist unvermeidbar. Doch es gibt auch spannende Dinge, die man in der hochauflösenden Sperrzone für Sauerstoffallergiker anstellen kann. Die “Ministry of Reshelving” hat es sich zum Ziel gemacht, eine Kulturrevolution durch das “reshelving” auszulösen. Jeder, der ein klein bischen den Che Guevara in sich trägt, wird aufgerufen den Buchladen seines Missvertrauens aufzusuchen und die Kopien von George Orwells 1984 zu lokalisieren. Dann werden diese still und heimlich in die passendere Kategorie “Non-Fiktion”, “Wahre Verbrechen” oder “Politik” einsortiert.
Da, wo meine Eltern noch nach Indien hätten fahren müssen um auf hohen Bergen unter Einfluss von Sauerstoffmangel und Drogen mit Namen, die heute niemand mehr aussprechen kann irgendwelchen Gurus lauschen zu müssen um hier dann durch kollektives Singen dort erlernter Jimi-Hendrix-Songs im Nepalesischen Urtext das Establishment zu destabiliseren reicht heutzutage ein kurzes Kulturattentat im Buchladen um die Ecke. Danke, liebe Einsen und Nullen. Ich bin dann mal kurz bei Schmorl und von Seefeld…
P.S.: Mein Vorschlag für den nächsten Chaos Computer Congress: Kulturrelokation bei amazon.de …
Seelenstriptease
bloggen ist ja bekanntlich selbsttherapeutische gegenwartsbewältigung für profilneurotische pseudojournalisten – den omnipräsenten narzißmus im herzen, dass mein leben so wichtig ist das ich es der welt mitteilen muss. ignorantes lieblingsgegenargument: “ich zwing ja keinen zum lesen…”. nun blubbere ich auch meine irrelevanten einsen und nullen in die welt, und wen’s nicht interessiert, der … ist nicht gesellschaftsfähig
um das unheil komplett zu machen, säe ich nun auch meinen durchwachsenen musikgeschmack durchs netz. der herr von der maastrix fragte neulich, obs da nich auch was von ratiopharm gäbe, zur erstellung einer persönlichen hitlist… klar gibts das, mit angeschlossenem musikgeschmackstriptease: Audioscrobbler – ein kleines plugin für den player deines vertrauens (winamp, foobar, oder viele weitere) und er sendet brav jedes gespielte lied an die audioscrobbler-webseite, und erstellt unter deinem account hitlisten etc. kann man dann prima verlinken. mach ich aber (noch) nicht – soll sich ja erstmal was ansammeln. ausserdem muss ich nun aufpassen, was ich spiele. aber andererseits kann man einzelne directories von der statistik ausschliessen, muss ja keiner wissen, das sich bei mir sting, david guetta, jeff lorber und beethoven ein verzeichnis teilen…
Ich arbeite seit über 10 Jahren als professioneller Fotograf mit Schwerpunkt Konzertfotografie und bin geschäftsführender Gesellschafter einer Unternehmensberatung für Social Media Networking. 




Facebook
Flickr
LinkedIn
Twitter
Xing