Joseph Kony ist ein Name, der mir bis vor 48 Stunden gar nichts sagte. Da begegnete mir ein Link von Jeremy Cowart über ein Video der Invisbible-Child-Campaign, das mich berührte. Aber wenn ich etwas im Netz gelernt habe, dann ist es, Quellen und Intentionen zu überprüfen. Und kurz nach auftauchen des Videos gab es etliche kritische Töne im Netz, so z.b. gutrecherchiert beim Guardian und beim Spiegel Online .
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Kony 2012
so.cl – Ich sehe was, was du grad suchst.
Ich habe grade Microsoft’s Social-Such-Dienst so.cl getestet ausprobiert. Die Anmeldung hatte mich schon überfordert, aber nur weil es keinen Anmeldung-Abschliessen Knopf gab. Bis mir dann wieder einfiel, dass ich Facebook-Skripte und -Buttons komplett blocke. Die wieder aktiviert, erschien auch der “Login with Facebook”-Datenkraken-Knopf.
MS hätte also gern gleich ein paar Infos von mir, verspricht dafür aber hoch und heilig, nichts an meine Facebook-Wall zu posten. Wollen wir das mal glauben.
Man kann bei So.Cl entweder eine Suchanfrage eingeben oder einen Beitrag posten. Die Suchergebnisse sollen ganz toll sein, weil sie vor allem erstmal aus dem sozialen Netzwerk des Suchenden geschöpft werden. War jetzt bei mir mit einem Follower (Danke Romy
) nicht wirklich ergiebig. Ansonsten sind die Suchergebnisse etwas verwirrend gleichförmig aufgearbeitet und die Bildersuche halte ich für nicht produktiv verwertbar. … mehr »
Convention Camp Hannover – #cch11
Da war es wieder, das Klassentreffen.
8 Tracks mit insgesamt über 50 Sessions, 1500 Teilnehmer, wuselige Hektik, wenn man die Timetable liest, denkt man, man sei in einem Zukunftsinnovationsinkubator und würde dem erneuten Interneturknall beiwohnen. So jedenfalls kam mir die der Anspruch der Aussenwirkung vor, und die Fülle der zukunftsbezogenen Themen, die behandelt wurden sprach eine deutliche Sprache. Da muteten einige der freien Sessions mit bodenständigem Futter wie “Abmahnung, was tun” oder den unvermeidlichen SEO-Vorträgen fast schon altbacken an.
Bei den freien Sessions versuchten einige, mit provokativen Überschriften wie “Scheiss auf Fans und Follower” ihren Raum zu füllen, andere glitten in eine Werbeveranstaltung ab und wurden prompt via Twitter dafür abgestraft. Sowieso scheint Twitter die kommunikative Lebensader der Unkonferenz zu sein – fast jeder tickert auf seinem mobilen Endgerät beim blauen Vögelchen über das, was er grade hört, oder liest interessiert, was die anderen grade berichten. … mehr »
Kundenservice
Es gibt sie noch, die kleinen Firmen, bei denen Kundenservice und -zufriedenheit nicht nur eine Werbephrase sind. Grossen Dank an die Firma http://ds-photoshop.de/ von Dietmar Schmidmeier, dem die Liebe zur Fotografie und das Wohl des Kunden wirklich am Herzen liegen, und der die Komplikationen mit meiner Bestellung professionell gelöst hat. Und nein, für diese Dankeshymne wurde ich nicht extra bezahlt
Facebook: Datenkrake und Ego-PR-Maschine
Dieser Artikel (Achtung, langer Text
) ist eine Antwort auf Robert Kindermanns Blogbeitrag vom 18.05. Robert hat vor einigen Monaten sein Facebookprofil gelöscht, und seine Kernthese ist: Facebook ist nicht kostenlos sondern wird mit privaten Daten bezahlt, und er ist glücklicher, seit er es los ist.
Lest ruhig zuerst seinen Artikel – er hat in allen Punkten recht und doch stimme ich ihm nicht zu. Denn als Robert sein Profil löschte, habe ich das Gegenteil gemacht: Ich habe mein Facebookprofil so weit es ging geöffnet. Um meine Fotos, meine Pinnwandbeiträge zu sehen muss man nicht einmal mehr mit mir befreundet sein, und ich habe angefangen, fast jede Freundschaftsanfrage anzunehmen. Bin ich verrückt geworden? Sind mir meine privaten Daten nichts wert? Hier nun der etwas unstrukturierte Versuch, meine Datenpolitik zu Facebook zu erläutern.
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Ich glaub, es hackt.
Die Agentur Jung von Matt hat Judith Holofernes von “Wir sind Helden” gefragt, ob sie nicht bei der Bild-Kampagne mit den Promi-Testimonials mitmachen möchte. Und sie hat sehr cool reagiert.
Nachtrag: Die inzwischen bekanntgewordene Antwort von Jung von Matt klingt etwas arg gekünstelt. Vermutlich denken die, das wäre cool.
Nachtrag2: Es mehren sich Anzeichen, dass die Antwort eine ungekennzeichnete Satire der süddeutschen ist.
Staatliche Erziehungsmassnahmen / #jmstv
Seit dem Convention Camp rege ich mich drüber auf, und seitdem sage ich mir, ich müsste nicht auch noch drüber bloggen. Nun tu ich es doch. Deutschland, du spinnst. Ja du, mein Deutschland. Eigentlich eher die Regierung, insbesondere das Bundesfamilienministerium, das wohl nicht unerheblich zum Jugendmedienschutz-Staatsvertrag beigetragen hat. Welcher Irrsinn dies für kleine und kleinste Webseitenbetreiber bedeutet, und das dort Schutzmassnahmen gefordert werden, die es noch gar nicht gibt, könnt ihr im Netz viel besser nachlesen, als ich es hier zusammentragen könnte. [z.B. bei Heise oder bei t3n,bei Robert Basic , Nerdcore, Scherzinfarkt, Lawblog] Oder bei Amy&Pink].
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Marilyn Manson und der vegane Weihnachtsmarkt
Hannover. [Kunstpause]. Der Frontbumpersticker ist ja momentan beruflich im Süden von Deutschland unterwegs, und so nutzte ich einen seiner Heimbesuche, um mit ihm einen Caramel Macchiato zu konsumieren. Dabei berichtete er von der Gesichtslosigkeit der Großstadt, in der er nun gelandet war und wie sehr ihn die Vielfältigkeit Hannovers immer wieder überrasche. Als Bespiel führte er die Weihnachtsmärkte in Hannover an. Gut, den unübersehbaren Konsumbuden-Lichterketten-Pomp in der Innenstadt kennt jeder, fast jedem ist das finnische Weihnachtsdorf am Ballhof ein Begriff. Aber als er mir vom veganen Weihnachtsmarkt am Steintor erzählte, staunte aber auch ich als alteingesessen Hannoveraner mal wieder. … mehr »
Der Apfel fällt manchmal weit vom Stamm.
Abgesehen davon, dass der Weltuntergang das geheime Apple-Release auf der deutschen Apple-Seite eine Stunde nach “Enthüllung” immer noch für “morgen” angekündigt war (Evey fiel das beim Mittag auf), erwartete ich ja eher, dass der Apple-Sektenführer Geschäftsführer Steve Jobs verkündete, von nun an müssten alle sein Mal auf der Stirn tragen. … mehr »
ConventionCamp 2010: Das Klassentreffen
Das Convention Camp 2010 in Hannover: Den Grünstreifen der Datenautobahn zwischen Szene und Wirtschaft wollte Ingo Stoll vom Veranstalterteam treffen. Mehr als 1200 Nerds, Nerdettes, Schlipsträger, Sakkotypen, Kapuzenpullis, Stöckelschühchen, Blogger und Journalisten – kurzum eine wirklich bunte Mischung der digitalen Gesellschaft – waren vor Ort im Convention-Center des Messegeländes, eingerahmt von diversen Werbeständen der Sponsoren und Sessions in sieben zeitgleichen Tracks. … mehr »
Ich arbeite seit über 10 Jahren als professioneller Fotograf mit Schwerpunkt Konzertfotografie und bin geschäftsführender Gesellschafter einer Unternehmensberatung für Social Media Networking. 

