… ich bin dann mal weg. Wenn ich wieder da bin, gehts hier weiter. Logisch, oder?

Freitag, 16:48 Uhr schickt ein Bewerber eine leere eMail mit 6! .docx Anhängen, benannt “Neues Dokument1.docx” ff. und dem Betreff “Azubibewerbung”. Am Freitag konnte ich auf meinem Unix-System die Anhänge nicht öffnen. Heute, am Montag um 10:18 erhalte ich eine eMail vom selben Absender mit dem Text: “Wissen Sie was, vergessen Sie es… Wenn sie nichtmal in der lage sind eine Mail zu bantoworten [sic]… Denken Sie ich habe ewig Zeit?”
Ich glaube, das meinen die Ausbildungsberater mit “freundlich nach einer angemessenen Zeit nachhaken”.
Google StreetView kommt. Die Datenkrake aus Mountain View, Kalifornien wird mit Fotoaufnahmen von unseren Strassen in 20 Deutschen Städten beginnen, darunter auch Hannover. Politiker versuchten das zu verhindern, verlangen die Einrichtung von Widerspruchsmöglichkeiten, Überprüften die Street-View-Cars. Die Welle der politischen Entrüstung liest sich wie eine Brandbrief für die Persönlichkeitsrechte der Öffentlichkeit. Und hier liegt das Problem: Neu ist nur, dass Google Daten in organisierter und strukturierter Form leicht benutzbar sammelt – denn eine wirkliche rechtliche Grundlage, die Aufnahmen zu verhindern gibt es nicht – zum Glück. Denn die Öffentlichkeit hat keine Persönlichkeitsrechte. Was in den Diskussionen oft unter den Tisch fällt: Würde man Google das Fotografieren von öffentlichen Ansichten im Rahmen der Panoramafreiheit verbieten können, würde das auch bedeuten, dass jegliche andere Fotos in der Öffentlichkeit potentiell verboten sein könnten. Hier geht es also um etwas anderes: Darf ein privates, amerikanisches Unternehmen umfassender frei zugängliche Daten sammeln als bisher vorhanden? Und diese Frage muss ganz klar bejaht werden. Nur weil es bisher niemand anderes gemacht hat, darf es nicht verboten werden. Der Frontbumpersticker fasst es treffend zusammen: “Im Grunde ein Treppenwitz der Geschichte: die weltweite Datenkrake Google setzt in Deutschland Bürgerrechte gegen deutsche Politiker durch, die in ihrem Wahn glauben, sie täten das Beste für ihre Wähler. Was für eine Welt!” Dem ist nichts hinzuzufügen.
Den Glauben an Gerechtigkeit in der Rechtssprechung hab ich ja schon vor Jahren verloren. Das Landgericht Hamburg setzt nun aktuell einen drauf: Bei Gary Busch wurde ich auf das Urteil vom 16.06. des LG Hamburgs aufmerksam, in dem es darum geht, ob die Personensuchmaschine 123people.de Bilder von Personen, die diese öffentlich im Netz ausgestellt haben, nutzen darf. “Sie begründeten ihre Entscheidung damit, dass das streitgegenständliche Bild der Klägerin im Internet frei zugänglich und vor allem mit der Einwilligung der Klägerin eingestellt worden sei.” Wohlgemerkt nicht auf der Seite 123people eingestellt, sondern auf einer Dritten Seite.
Liebes Landgericht Hamburg, … mehr »
Im Rahmen einer Personalberatung suche ich für die folgenden Positionen interessierte Bewerber. Das suchende Unternehmen ist im Bereich e-commerce Full Service angesiedelt, hat weltweit über 2000 Mitarbeiter und eröffnet einen neuen Geschäftsbereich in Hannover. Gesucht werden:
Wer interesse an einem der Jobs hat und mehr wissen will, schreibe mir doch bitte eine eMail an mail@blog2.de
Vermutlich war noch was über vom PR-Budget. In einem Kreativraum eines grossen grünen Telekomunikationsanbieters rummste irgendwer seinen Pappbecher mit Automatenkaffee so energisch es eben mit einem Pappbecher vom Automaten geht auf den Designerglastisch und proklamierte: “Lasst uns mal was total abgefahrenes tun. Wir veranstalten nen Flashmob!”. Der Flyer der Düsseldorfer PR-Agentur, die das ganze mit einem Preisschild versah und in höchsten Tönen von “Social Media Kompetenz”, “Selbstläufer” und “perfektes Guerilla-Marketing” sprach, rutschte dabei etwas tiefer in die Hosentasche des von Genialitätspartikelchen geküssten Marketingmitarbeiters.
Am Lister Platz gehe ich regelmässig an einem Photoshop-Disaster vorbei, das mich jedesmal wieder den Kopf schütteln lässt. Wie kann man nur so etwas drucken lassen und dann auch noch öffentlich zur Schau stellen. Es geht hier nicht um ein Minibildchen, die gute Dame ist überlebensgross und nimmt das gesamte Fenster ein. Manchmal schrecke ich nachts im Bett auf, weil der Zombiearm auf allen fünfen hinter mir her rennt
. ch hoffe das Fenster geht nicht irgendwann ausversehen zu Bruch. Falls ja gibt es einige gute Versicherung bei ERGO Direkt, wo man sich beispielsweise günstige Haftpflichtversicherungen besorgen kann.
Liebe Leute des Pflegedienstes: ich würd euch gerne ein Angebot für Fotografie und Druck eines neuen Fenstermotives machen
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Heureka! (Und: Achtung Techie-Artikel
) Nach Monaten des herumdoktorns hab ich heute endlich das WLAN auf dem Mobile 10Go von terra meiner Frau zum Laufen bekommen. Das Problem dürfte auch auf dem eeePC mit Ubuntu bestehen, da sie weitestgehen Hardwaregleich sind. Das vorinstallierte Fox OS 3.0 erkannte die WLAN-Karte sofort, das frisch danach installierte Kubuntu allerdings nicht mehr.
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Der “Bund Deutscher Kriminalbeamter” BDK lehnt sich mit einem 15-Punkte-Programm wider das Böse in der Netzwelt weit aus dem Sommerlochfenster heraus: Laut der Neuen Osnabrücker Zeitung sieht die Polizeigewerkschaft das Internet als “grössten Tatort der Welt” und fordern eine generelle Ausweispflicht für die Benutzung des Internets. Aber damit nicht genug, BDK-Vorsitzender Jansen teilte der NOZ im Interview mit:
“Attacken auf die digitale Infrastruktur des Landes können sich ähnlich verheerend auswirken wie atomare Angriffe.“ Deshalb bedürfe es eines „Reset-Knopfs für das Internet“, mit dem das Kanzleramt Deutschland im Ernstfall sofort vom Netz nehmen könne.