Blogger werden immer mehr von den Werbetreibenden entdeckt, als Alphatierchen, Meinungsführer und Trendsetter. Allerdings sind PayPerPost-Dienste in der Blogosphäre heftig in der Kritik, weil hier oft der Eindruck entsteht, die Meinung der Blogger sei käuflich.
ReviewMe ist auch ein “PayPerPost”-Dienst, der einen Betrag abhängig vom Pagerank der Seite und einigen anderen Faktoren ausschüttet. Nach Anmeldung kann man bis zu 6 seiner Blogs anmelden, die dann anhand von Technorati, Alexa und einigen anderen Seiten den Wert eines werblichen Eintrags ermittelt. Jeder Neuangemeldete schreibt als erstes einen Beitrag über ReviewMe, so wie diesen hier, für den er dann bereits die erste Ausschüttung erhält. Dazu steht ein Topf von 25.000 USD bereit. Nach Annahme eines Auftrags hat man 48 Stunden Zeit, den Beitrag zu verfassen. Beiträge sollen in der Nativen Sprache des Blogs geschrieben sein, und in einer für das Blog üblichen Form.
Und wie käuflich bin ich nun, weil ich für diesen Beitrag Geld bekomme ? Es gibt keine Vorgaben, was oder wie man zu schreiben hat, auch werden die Publisher in den FAQ darauf hingewiesen, dass sie keinen Anspruch auf ein positives Review haben, und Kritik als konstruktives Feedback ansehen sollen. Solange die Regeln so frei bleiben, habe ich keine Probleme damit, für meine unverfälschte Meinung Geld angeboten zu bekommen. Weiterhin verlangt ReviewMe, dass jeder Beitrag eindeutig als “Sponsored” gekennzeichnet wird. Das hebt den Dienst von anderen subversiveren PayPerPost-Diensten ab.
Dieser Beitrag wurde gesponsert, entspricht aber voll meiner unverfälschten Meinung.