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Sebastian Gerhard

Bitte hier unterschreiben

Posted Juni 16th, 2005 in allgemein, tidbits by sebi

Bitte hier unterschreiben

Bei dieser Sparkasse scheinen viele Asiaten Kunden zu sein, die grundsätzlich Unterschriftsfelder grösser als ein Reiskorn ablehnen…

“boah is der hässlich…”

Posted Juni 15th, 2005 in allgemein, spocht by sebi

… meinte die beste Ehefrau von allen beim Konföderationenpokalschauen.

Meine Theorie ist ja, das der Konfeddi-Pokal dazu gebraucht wird, die WM-Fernsehtechnik zu testen und nebenbei Leuten wie mir die Gesichter der Fussballjungens zu zeigen, damit ich nicht aus Versehen die WM für einen nutella-Werbespot halte.

“Was macht denn der Klinsmann da auf der Bank?” – “Der ist Trainer, Mann” – “Ich dachte, das wäre Rudi Völler?” – “Der ist schon seit Jahren in Rente” – “Und wieso ist der Kahn noch nicht in Rente?” – “Scheisse – der kleine mit den Schweinelocken hat gefoult”
Schön, dass die beste Ehefrau von allen auch nicht alles beim Fussball weiss. Mir bleibt das ein Tor mit sieben Pfosten …

“Nein nein JA JAA JA JAAAAAAA ” – Fussballdialoge sind doch extrem ähnlich zu … anderen primitiven Dialogen. Die beste Ehefrau von allen freut sich und es steht 2:1. Wenn ich das Ergebnis des Spiels nicht aus beruflichen Gründen wissen müsste, würd ich ja schauen, ob es sonst noch was im Fernsehen gäbe…

“Ich hab die Abseitsregel nie verstanden” – Da haben wir was gemeinsam, Schatz. Im übrigen würde ich wetten, dass du sie trotzdem erklären könntest… “Hey, den Spieler kenn ich!” – Woher kennst DU denn Nationalspieler, Weib? – “Den hab ich sogar schonmal nackt gesehen” – Ja, das kommt bei ihr vor. Und ich würde wetten sie kennt sogar seine Krankenakte. Vermutlich hängt die eh neben dem Bravo-Ganzkörperstarschnitt im Stationszimmer… Krankenschwestern sind die schlimmsten – wirklich.

2:2.
Die Ozzies können ja doch irgendwie Fussball spielen. Mir sagte man sie können das nicht. Ich sollte “mir” nicht so viel glauben.

“Da muss ein Kouranyi soo frühzeitig in den Zweikampf gehen…” sagt der Kommentieronkel. Kennt ihr U-Boote? Da gibts die Kilo-Klasse, die Victor-Klasse und noch ganze Oberstufen voll mit Klassen. Bei Fussballern gibts ja anscheinend auch Kouranyi-Klassen. Mit dem Unterschied, dass sie von den U-Booten mehr gebaut haben und U-Boote vermutlich auch mehr Klasse haben. Jedenfalls kenn ich mehr. Klassen – nicht U-Boote.Stellt sich die Frage: Ist der Huth jetzt eine Zehntel-Kouranyi-Klasse? Auf jedenfall spielt da auf dem Rasen keiner in meiner gewohnten Völler-Klasse. Sigh – Das war noch Fussball…

Im übrigen schreibt der blogopapst lumma: “Wir sind wieder wer, haben die Fußball-Großmacht Australien mit einem eindrucksvollen 4:3 Kantersieg in die Schranken gewiesen.” Das mit der Ironie konnte ich glatt noch entziffern, aber beim “Kantersieg” setzts bei mir schon wieder aus – Ich vermute mal, wenn Manfred Kanther den Visa-Ausschuss mit Fussballweisser Weste verlässt, war das ein solcher?

“Warum spielen eigentlich nicht die Frauen im Konföderationencup? Die können das viel besser als die Männer” – Vermutlich hat sie recht. Vermutlich würd ich ähnlich viele Namen kennen, aber Fussball ist ja kein Namens-Memory sondern harte Strategie-Arbeit. Oder so ähnlich. Hab ich schon erwähnt, dass ich mir besseres vorstellen könnte als Fussball zu gucken? Die beste Ehefrau von allen findet den Huth übrigens hässlich. Ich finde, er kann kein Fussball spielen. Aber das finde ich auch nur, um eine Meinung zu haben. In echt gehört die Meinung meiner Frau. Aber wir teilen uns ja eh alles…

Amazon 5 Euro Gutschein

Posted Juni 13th, 2005 in allgemein, schnäppchen by sebi

Amazon verschenkt mal wieder einen 5-Euro Buchgutschein. Wer unter dieser Adresse an der Umfrage zum Thema Hörbücher teilnimmt, kann danach beim nächsten Einkauf 5 Euro sparen. Der Gutschein gilt bis zum 31.07.2005 für alle Bücher, Hörbücher und Kalender mit Ausnahme der Angebote von Marketplace-Anbietern.

Die Bundestagswahl und Facharbeiter für Besitzstandsveränderungen

Posted Juni 12th, 2005 in allgemein, meinung by sebi

Ich habe heute nacht schlecht geträumt. Nämlich von der Zeit nach der Bundestagswahl.

Wir schreiben November 2005, inzwischen träumt ganz Deutschland schlecht – am helligten Tag. Natürlich haben wir es dem Schröder so richtig gezeigt und die blöde Merkel gewählt. Natürlich haben ein paar Sachsen auf dem Wahlzettel das “S” von “SPD” durchgestrichen und ein “N” darübergekritzelt. Natürlich grinst Edmund “Honigkuchenmuschi” Stoiber dass sich die Hirnschale hebt, denn sein Merkelchen wusste gar nicht wie ihr geschah, als Edi ein Gläschen Champagner öffnete und verkündete “Mir san Pundeskanzler”. Damit meinte er natürlich nicht sich, sondern die nun offiziell durch die Merkel impersonalisierte Nation von Protestwählern. Gerhard hingegen sitzt mit seinen Genossen in Hannover auf dem Balkon von Götz von Fromberg, und sinniert Rauchschwaden paffend über die schöne Zeit als Kanzler und erwähnt im Kreise der Freunde leise, dass er eigentlich auch keine Lust mehr hatte.

Am nächsten Tag kostet das Brot 3 cent mehr. Nachdem das Volk auf 20% Mehrwertsteuer vorbereitet wurde (“Nein, mit uns wird es so eine Erhöhung nicht geben”) hat man vorerst die 18% durchgesetzt. Wir haben im EU-Vergleich ja noch viel aufzuholen, sagen die Politiker. Dass im EU-Vergleich die Abgaben und Nebenkosten bei uns auch deutlich höher sind, hätte die Bildzeitung zu SPD-Zeiten ruhig mal drucken können. In der Rüstungsindustrie geht ein Grossauftrag nach dem anderen ein, die Wehrpflicht wird verschärft und eine Zivildienststelle nach der anderen eingespart. Ein eigens eingerichteter “Heimatschutzbeauftragter” bezieht ein Büro in Berlin Mitte. Natürlich mit Luftschutzbunker – mit gutem Beispiel voran. Während ein bis dato unbekannter CDU-Politiker mit dem Vorschlag, Kreuze in allen Schulen aufzuhängen und die Schüler das Vater Unser beten lassen zu müssen für Furore sorgt, unterstützen angeblich die ersten Einheiten deutscher Elitesoldaten die Amerikaner in geheimen Missionen in Libyen und dem Iran. Das Bundesverteidigungsministerium dementiert lautstark und die Bildzeitung druckt Fotos von den Jungs. Immerhin wird noch der Beschluss der SPD, beim wählen einen Haken statt einem Kreuz machen zu müssen revidiert.

Eine frisch eingesetze Sonderkommission mit dem Internen Kürzel “Dreck am Stecken” durchforstet die SPD-Hinterlassenschaften nach kleinen Ungereimtheiten, die dann durch unbeschreiblichen Zufall kurz vor der nächsten Wahl herauskommen sollen. Sonderlich Erfolgreich sind Sie dabei nicht, denn der Suchbegriff “Bimbes” ist wohl wirklich nur in CDU-Kreisen unterhalb des Weisswurstäquators gebräuchlich. Zumindest konnten in einem Keller einer SPD-Kreiszentrale in Biberaubach bei Uelzen zwei leere Koffer gefunden werden. Die Bildzeitung meldet noch am gleichen Tag, das in der Nähe von Peking ein Sack Yasminreis den Kräften der Schwerkraft unterlag.

Edmung Stoibers erster Auslandsbesuch – natürlich an der Seite seiner Merkelmarionette – gilt den USA. Bush empfängt beide herzig, danach geht man jagen in den Blue Ridge Mountains, Tony Blair kommt auch noch kurzfristig dazu und man unterschreibt ein paar unsinnige Vereinbarungen, an die sich nichteinmal die Bildzeitung am nächsten Tag erinnert. In Deutschland hingegen macht sich erster Protest gegen die auf 25 Euro erhöhte Praxisgebühr breit. Zum Glück gibts Ausnahmeregelungen, denn die fällt inzwischen nur noch an, wenn man im Krankenhaus auch wirklich ein Bett abbekommt – in Zeiten drastischer Kürzungen im Gesundheitssektor keine Selbstverständlichkeit mehr. Da sich in der gesetzlichen Krankenkasse scheinbar eine kleine Finanzierungslücke offenbart hat, empfiehlt sogar der Gesundheitsminister, Angebote der Privaten Krankenkassen einzuholen. Das hat die Privaten Krankenkassen einige Aufenthalte von ganzen Ministerheerschaaren auf den Seychellen gekostet, aber was tut man nicht alles fürs Geschäft. Und dank der Spitzensteuersatzsenkung bleibt dem Durchschnittsminister noch ein beachtliches Taschengeld in selbiger. Ein Bild-Reporter findet auf der Toilette im Bundeskanzleramt ein Notizbuch eines Ministers, in dem für 2006 acht mal “Diätenerhöhung durchsetzen” eingetragen ist. Wie sich später herausstellt, ist das Buch von Konrad Kujau im Auftrag der Titanic gefälscht. Im Dezember gibt es ganz überraschend für die Minister eine Diätenerhöhung, dank einer strategisch gut geplanten Pressesause im anderen Teil von Berlin ist an dem Tag aber kein nennenswerter Journalist im Plenarsaal anwesend, so dass der SPD-Nahe Biberaubacher Sauenanzeiger relativ unbeachtet eine Protestkolumne schreibt.

Die Sonderkommission “Dreck am Stecken” hat inzwischen mal etwas produktives geleistet und den CDU-wählenden Bruder von Peter Hartz ausfindig gemacht, der mit dem Bruder von Gerhard Schröder – als Grosse Koalition sozusagen – eine Getränkebude auf Mallorca führte. Damit die sozial unterprivilegierte Mittelschicht mit Tagesfreizeit nicht umdenken muss, wird Hartz 6 eingeführt. Im Prinzip geht es dabei nur um Kürzungen, die als “Ausgleichsumschichtungen zur Stärkung der Gleichberechtigung bei sozialen Leistungsempfängern” deklariert wird. Die Bild erklärt missmutig, das es nun weniger Geld gibt und sich sonst nix ändert. Der Preis für eine Bildzeitung wird nun doch erst eine Woche später um 20 cent angehoben.

Nachdem die überraschend aktiven Rentner, die bis vor kurzem noch in inzwischen geschlossenen Pflegeheimen untergebracht waren zusammen mit den durch Stellenkürzungen betroffenen Ex-Zivis täglich den Berliner Verkehr mit Demonstrationen lahmlegen, erwägt das Heimatschutzreferat, die frisch trainierten Bundeswehrler spasseshalber mal aufmarschieren zu lassen. Dies wird in letzter Sekunde durch einen Ex-Stasi-General verhindert, der mit dem Argument, “die grösstenteils senilen Protestanten würden eh nicht weit laufen da sie sich keine Rückfahrkarte für die Tram leisten könnten” punktet. Der Vorsitzende ruft vorsorglich bei der Gauckbehörde an und lässt sich die Akte des Mitarbeiters schicken.

Inzwischen wird die Lage so prekär, das Polnische Facharbeiter für Besitzstandsveränderungen nach Ungarn umsiedeln, weil sich die Leute dort wenigstens noch Autos leisten können. Etwas gutes hatte “Die Wende Teil 2″ dann doch : Edmund hat Angie zu Udo Walz geschleppt, und ihr eine fesche Dauerwelle verpasst. Man munkelt, das dies Teil der Geheimverträge mit den USA war, aber kein Journalist traut sich auf der Bundespressekonferenz nachzufragen.

Fazit: Jeder nur ein Kreuz und den Stift dalassen.

Tidbits reloaded

Posted Juni 10th, 2005 in allgemein, tidbits by sebi

1886 entwickelte der Doktor John Stith Pemberton in Atlanta seine Koffein- und Kokainhaltige French Wine Coca, die ein Konkurrenzprodukt zum damals populären Kokainversetzen Bordeaux werden sollte. Das ganze sollte übrigens nicht nur gut schmecken, sondern auch gegen Verdauungsschwierigkeiten und Impotenz helfen. Heute ist die Marke Coca Cola zwar Kokainfrei, aber bei 97% der Bevölkerung bekannt.

Die Seife Dove war ursprünglich ein Militärprodukt, das extra entwickelt wurde um auch mit Meerwasser zu schäumen.

3M – die Minnesota Mining and Manufacturing Company, versuchte sich erfolgslos am Ausbeuten einer Mineralmine. Durch Zufall produzierten sie aus dem Abfallprodukt Sand dann Schleifpapier – heutzutage kennt jeder die Post-Its.

Nivea war – das war 1911 dem gebildeten Literaten klar – von der lateinischen Bezeichnung “nivis” für “Schnee” abgeleitet. Die Markenfarbe Blau wählte man einfach nur, weil sie politisch unbelastet war.

1970 hat Manfred Maus seinen ersten Obi-Baumarkt in Hamburg eröffnet. Das “Wappentier” der Biber wurde gewählt, weil der Biber als Heimwerker schlecht hin gilt, der stetig an einem Damm arbeitet … und nie mit dem Bau fertig wird.

Red Bull kommt nicht etwa aus Amerika, sondern wurde vom Frankfurter Dietrich Mateschitz aus Thailand importiert und hiess dort “Krating Daeng” – auf Englisch : “Red Bull”.

Tchibo ist die Abkürzung für Carl Tchilling-Hiryan Bohnen. Da hätte ich mich auch umbenannt.

mehr hier: markenlexikon

Tidbits

Posted Juni 10th, 2005 in allgemein, tidbits by sebi

Männer sehen wie Windows im abgesicherten Modus : nur 16 Farben. Pfirsich, zum Beispiel, ist eine Frucht und keine Farbe.