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Sebastian Gerhard

Gottes Finger abgebrochen

Posted Januar 26th, 2006 in allgemein by sebi

Eins der Wahrzeichen von Gran Canaria – und sicher eins der meistfotografierten Objekte auf der Insel – hat das Unwetter Ende letzten Jahres nicht überlebt. Der Dedo del Dios – Finger Gottes – in Puerto de las Nieves ist nach dem Sturm “Delta” einfach abgebrochen, nachdem er Jahrtausende in der Brandung überlebte.
Der Dedo war ein ca. 30 Meter hoher Felsmonolith, der als Schlot eines längst erodierten Vulkans mitten in einer Bucht stehengeblieben war.

Dedo del Dios - blog2.de

Hier ein Foto aus unserem letzten Gran Canaria Urlaub.

Die Dedo-Webcam hält noch immer wacker auf das Leere nichts. Allerdings ist im Gespräch, die natürliche Touristenattraktion wieder aufzubauen.

Technoratirankingpushen

Posted Januar 26th, 2006 in allgemein by sebi

Heute linken wir mal den Christian, damit sein Trackbackranking bei technorati mal ein bischen dampf unterm gesäss bekommt.

http://blog.hannomania.de/archiv/66/trackback/

[geheim] [geheim] und der [geheime] [geheim]

Posted Januar 22nd, 2006 in allgemein by sebi

Lange vor unserer Zeit in einer unbekannten Zukunft weit weit entfernt (also noch mindestens um den Häuserblock rum…) wurde der Weltretter [Geheimer Geheimname des geheimen Protagonisten noch geheim ] von einem Tupperwal im pazifistischen Ozean gefressen. In dessen Bauch irrt er nun durch die Wüste Grobi. Die Sonne brennt, die Hitze heizt ihm ein, und Wasser ist, jedenfalls im Bauch eines Tupperwals, Kilometer unter der Wasseroberfläche naturgemäss rar. Sand rinnt ihm zeitgleich durch die Finger. Ein Blick auf seine wasserdichte Sanduhr zeigt ihm: Es ist Zeit, den teuflischen Plan seines bösartigen Widersachers zu stoppen. Er begibt sich auf die Suche nach dem oktaederfarbenen Aztekenschwert…

Und im April ist es dann hoffentlich fertig, der Dritte Teil vom Weltbestseller [Name noch so streng geheim, dass hier die "wenn ich den verraten würde müsste ich dich töten"-Klausel steht.]

Logfilerecherche

Posted Januar 21st, 2006 in allgemein, b1n4rynerds by sebi

Manchmal denkt man, man schreibt auf seinem Blog still und heimlich nur für sich selbst. Ein Blick in die Logs befördert einen dann aber vom harten Boden der Tatsachen in das Ego-Paradies. An dieser Stelle möchte ich

– den stetig wachsenden Besucherzahlen danken. Liebe Zahlen, von anfänglichen 579 Besuchern (unique IPs) im Mai 05 habt ihr euch prächtig zu einer stolzen 3981 (Dez 05) entwickelt.

– Danke an google, meinen Hauptleserlieferant. 62.84% aller Besucher halten diese Seite für ein anklickbares Ergebnis ihrer Suche. Eure Lieblingssuchwörter 2005 waren “ablassbriefe“, “xxlsell” und “angelina merkel“.

Wie ich zu Suchwörtern wie “Das recht auf den Tod“, “fussballdialoge“, “Wenke Husmann“, “brecht Volk auflösen“, “libyen von fromberg hannover“, oder gar “peter hartz ihm seine ehefrau” komme, ist mir eher schleierhaft.

Es gibt ja auch Leute, die denken man könne mit Google reden wie mit einem Goldfisch. Daher rühren wohl die folgenden Suchen, die sonderbarerweise auch bei mir landeten, und ich will sie nun beantworten, in der Hoffnung der Suchende findet sie nun postquaesitus…

“wie erkenne ich ob die calvin klein jeans echt ist”

Die gefährliche Methode: Geh in eine Kneipe mit zwielichtigem Gesindel (ich glaube, das ist unverfänglich genug formuliert. Man könnte auch sagen : geh in eine Lokalität mit Landsmännern eines Staates, denen man deiner Meinung nach nachsagt, sie würden die deutschen Gesetze nicht ganz ernst nehmen) und schau, ob du danach noch eine Hose anhast. Wenn ja, ist sie falsch.

Die Gegenprobe machst du beim Zoll: Wenn du nach einem Besuch mit dieser Frage keine Hose mehr anhast, war sie Falsch. Habe ich geholfen ?

“meinung der csu zum abschneiden von bayern am pisatest”

Da kann ich nicht helfen. Vielleicht fragst du den Bayernfürsten einfach mal selbst.

“ich suche ein bild vom berliner wappentier”
Kein Problem …

“haben enten ohren” hatte ich ja auch beantwortet.

Folgendes war wohl eher ein (viel zu spät von mir entdeckter) Hilferuf: “bekomme dauerwelle verpasst”
Da bleibt nur noch : Mein Beileid.

Für ein Gerücht halte ich allerdings:
“ganz schön feist haben keine ohren”

H5N1 und HIV gibt es gar nicht.

Posted Januar 20th, 2006 in allgemein by sebi

behauptet Dr. rer. nat. Stefan Lanka.

Wenn das stimmt, kann man sich sicher durch aufsetzen einer braunen Papiertüte vor allen möglichen Krankheiten einschliesslich plötzlich auftretendem Erbeben, kosmischer Strahlung, rechtsfüssiger Hühneraugenpest, postalkoholkonsuminduziertem Unbefinden (Morbus Warsteiner) oder akuter Cerebralphimose wirksam schützen. Wenn alle Leute mit einer braunen Papiertüte auf dem Kopf herumlaufen würden, hätten wir viele Probleme nicht mehr… (dafür zwar einige andere, aber das ist irrelevant.)

Der Autor scheint dies allerdings nicht befolgt zu haben und leidet meiner Meinung nach am RZM-Syndrom (Rotierende Zentralmeise, auch als supranasales Vakuum bekannt).

1&1 Poweragenten bei mir in den Logs

Posted Januar 19th, 2006 in allgemein, tidbits by sebi

Agenten kennen wir alle aus dem Fernsehen. Und wir wissen: irgendwo müssen sie sein. Mitten unter uns, getarnt als ganz normale Menschen. Und hin und wieder macht einer einen Fehler, und die Presse geiert sofort hinterher.
Im Spiegelbericht über den “Schlapphut” Reiner M. im Irak wird ganz nebenbei erwähnt, dass selbiger daraufhin als First Secretary auf einen sonnigen Auslandsposten versetzt wurde. Die Internetrecherchemaschine sprang an. So viele First Secretarys gibt es nicht, auf der Seite der australischen Botschaft stand dann auch sein Klarname. Kurz nach offenlegung war “Reiner Mahlstedt” in der Topliste der Google-Treffer. Und fündig wurde man auch : Reiner Mahlstedt hatte eine Homepage unter www.mahlstedt.de, die inzwischen abgeschaltet ist. Aber was mit der Erfindung der “löschen”-Taste auf der Tastatur begann, setzt sich im Internet kontinuirlich fort: nichts ist für immer, alles ist reversibel. Die Wayback-Maschine (www.archive.org) spuckte alles brav aus. Über das Haus in Canberra, die Kinder und die Urlaube fern der Heimat. Sogar sein Gästebuch findet sich noch im Google-Cache. Auch unter reinermahlstedt.com wird man fündig.

Obwohl dies alles seit ein paar Tagen bekannt ist, habe ich erst heute von Reiner Mahlstedt gelesen. Und zwar nicht in der Zeitung, sondern in meinen Logfiles. Sucht man nach seinem Namen, ist gleich der Dritte Treffer von über 90.000 ein Gästebucheintrag einer Kundin, die seit drei Tagen hunderte Besucher hat, die Herrn Mahlstedt besichtigen wollen.

Inzwischen ist das Gästebuch seiner Tochter Ruth der offizielle Anlaufpunkt der Datensammler geworden. Hier wird über Reiner Mahlstedts Nebenerwerb als 1&1 Powerseller und die Magersuchterkrankung seiner Tochter diskutiert, als gehöre man zur Familie. Andere versuchen sich durch das aufstöbern von Fotos und Grundrissen der frisch gekauften Immobilie in Canberra, Australien für den BND zu profilieren. Ein gefundenes Fressen für angehende Pseudohacker mit Profilneurose.

Gewollt hat diese Offenlegung der Spiegel sicher nicht. Aber war er vorsichtig genug – wieviel kann man noch berichten, wenn selbst so kleine Informationen leicht das grosse ganze aufdecken?

Links: Spiegel

???? : chinesisch schreiben – teil 1

Posted Januar 13th, 2006 in chinesisch radikal by sebi

Heute : huohuó – leben, arbeiten.

Das Radikal “huó” besteht aus drei Teilen : kou k?u - Der Mund. Kann man sich ganz gut vorstellen. Wenn man nun selbigen aufmacht und die Zunge rausstreckt, hat man auch gleich die Zunge – shé , she. Der “Strich” quer über die Zunge kommt vom y? yi, der eins. Es geht ja auch nur um die eine Zunge.

Nun gibt es das Radikal shu? shui – Wasser. Kennen wir alle vom Feng Shui. In der Kurzform des Radikals bleiben nur noch drei Wassertropfen über : shui short.
Fügen wir jetzt das Wasser an die Zunge shui shortshe ergibt das huo das huó. Denn eine feuchte Zunge bedeutet lebendig sein. Irgendwie einleuchtend, oder ? Und da im kommunistischen China das anzustrebende Ziel nicht die Rente sondern die Tätigkeit davor ist, bedeutet es auch gleich “arbeiten”.

The Sound of Ding-Dong

Posted Januar 9th, 2006 in allgemein by sebi

… nein, heute geht es nicht um “Ding-Dong the witch is dead”, heute geht es um Tatoos. Persönlich halte ich nix von dieser Art von permanenter Autoverlittfasssäulung, besonders lustig sind aber die Leute, die sich zur Erhöhung des Coolnessfaktors Sachen auf den Körper tättowieren lassen, die sie selber gar nicht lesen können.

Ding Dang Yi Xiang

z.B. “Ding Dang Yi Xiang” heisst so viel wie “macht Geräusch wie Ding-Dong”. Sehr sinnig, so etwas den Leuten auf dem Unterarm präsentieren zu können. Hätte er sich mal lieber auf den Hinterkopf tättowieren lassen sollen…

Merke: Vor dem Tättowieren einem chinesischsprachigen Freund ein Bier ausgeben : 3,50 Euro
Nach dem Tättowieren eine Laseroperation bezahlen : 1500 Euro aufwärts.
Das lachen des sein-bier-selber-bezahlt-haben-müssen chinesischen Freundes: unbezahlbar

mehr von solchen Fällen gibt es auf der Seite von Tian Tang: Hanzimatter
Das Gegenteil gibts übrigens auch : http://www.engrish.com/

Ach, und wer schonmal im Netz über die Geschichte vom Rachefeldzug des Chinesischen Tatto-Artisten gelesen hat, dem sei gesagt, dass dies eine urbane Legende ist.

tag team is back again

Posted Januar 5th, 2006 in allgemein by sebi

Was tut man nicht alles für ein ordentliches googleranking – suchen und gefunden werden. ich tagge nun auch die posts, und die schlagwörter kann man sich in der übersicht im keyword cosmos anschauen.