Ich ueberlege grad, was schlimmer ist: der deutsche Regen oder der chinesische Smog. Aber momentan sind mit die fruehlingshaften 14 grad lieber als 1 grad und nieselregen. Joggen gehen war eh nie ein hobby von mir.

inzwischen sind wir voll ausgeruestet, armanianzug und sakko, diesel und pumaschuhe, breitlingchrongraphen und dolce und gabbana t/shirts. wir sehen aus wie die echten touristen. allerdings m,it einem unterschied: wir zahlen weniger. neulich in einem shop, wo zwei amerikaner sich freuten, dass sie die hose die bei ihnen zuhause 80 Dollar kostet fuer 50 Dollar kriegen, haben wir fuer die selbe 8 euro auf den tisch gelegt. war aber auch die beste qualitaet – so viel geld sollte ienem eine gute hose schon wert sein.
Am sonntag waren wir in einem park, wo die chinesen sich tummeln wenn sie frei haben. in deutshcland wuerden schweigende menschen mit ihren hunden schlendern, ein gitarrenspieler am ausgang ein paar cent verdienen und alles waere sehr besinnlich.
in china sind nicht hundert, sondern tausend menschen im park. statt einem gitarrenspieler gibt es an jeder ecke musikanten oder selbsternannte gotthilf-fischer-verschnitte, und um diese scharen sich hunderte von chinesen, um zu singen. am liebsten mao-lieder und anderes arbeiterliedgut.
nach kurzem staunen sprach uns dann schnell ein freundlicher herr che an, der brahms und bach im gepaeck hatte, und uns aufforderte, ihm englisch, deutsch, franyoesisch und italienisch voryusingen, damit er dies besser lernen konnte. es stellte sich schnell heraus, dass er englischlehrer war und wir hatten einen heidenspass vor hunderten von chinesen stille nacht heilige nacht, my bonnie is over the ocean oder my heart will go on zu schmettern.
und marcos linkproblem habe ich hier auch – gruesse an die freunde mit den sonnenbrillen (oakleygestell, mit meiner staerke fuer 45 euro)