
Alle Blogs reden momentan von StudiVZ respektive Ehssan Dariani.
Wir leben in einer neuen Welt, wo CEO’s eben auch mal schlechtsitzende Konfirmandenanzüge tragen können, Frauen in auf Toiletten oder in der Bahn filmen und narzisstische Selbstdarstellung soweit geht, dass man Partyeinladungen per “Völkischem Beobachter” verteilt oder man gegenüber der Süddeutschen sagt:
“Momentan fragt man uns noch nach der Konkurrenz. In ein paar Monaten wird das nicht mehr der Fall sein, dann wird es nämlich keine mehr geben.”
Und warum regen sich alle über dieses Egogeprotze auf? Doch nicht, weil er die selben Peinlichkeiten begeht wie tausende von youtube-Benutzern. Es geht doch darum, das er ein angeblich Auserkorener ist – ein “Shootingstar”, ein “oberster Web 2.0 Student”, wie Ihn z.B. die Welt betitelt.Denn Hin und Wieder schaut mal ein Business-Angel auf dem Spielplatz der Webgemeinde vorbei, findet irgendein mittelmässiges Projekt witzig und investiert richtig echtes reales Geld – eine Menge, die ihn nicht weiter kratzt. Richtig echtes Geld liegt aber auf unserem Webspielplatz sehr sehr selten rum. Deswegen sind Leute, die selbiges anlocken können Helden, oder etwa nicht? Und Helden haben sich Heldenhaft zu benehmen.
Und nun, zwischen Kindergarten und Konferenztisch? Mit Messer und Gabel essen? Keine Filme mehr per torrent runterladen? Eventuell sogar GEZ zahlen? Oder gar erwachsen werden? Wieso denn… Auf dem Schulhof wäre Herr Dariani vermutlich niemandem aufgefallen. Im übrigen hab ich nicht viel Web-Zweinulliges im StudiVZ erkennen können – wie hier schon bemerkt bietet jeder Google-Account mehr Web2.0. Lassen wir ihn doch in Frieden erwachsen werden und schauen, wem seine Seite in einem Jahr gehört und was er dann anstellt. Filmchen machen kann doch auch witzig sein.
Don’t feed the Troll. Immerhin sucht er in OpenBC “A wise Mentor”. Löblich.
Ich arbeite seit über 10 Jahren als professioneller Fotograf mit Schwerpunkt Konzertfotografie und bin geschäftsführender Gesellschafter einer Unternehmensberatung für Social Media Networking. 




Blogger werden immer mehr von den Werbetreibenden entdeckt, als Alphatierchen, Meinungsführer und Trendsetter. Allerdings sind PayPerPost-Dienste in der Blogosphäre heftig in der Kritik, weil hier oft der Eindruck entsteht, die Meinung der Blogger sei käuflich.
Straight out of Lynwood – dem kleinen verschlafenen Geburtsstädtchen von Al Yankovic, aus dem übrigens auch Kevin Costner kommt. Der 46-jährige Kalifornier nimmt sich Hits vor, denen er dann mit satirischen Texten eine ganz andere Bedeutung gibt.
Weihnachtszeit, Kommerzzeit! Sarah Connor lässt schonmal die unvermeidlichen Weihnachtsglöckchen klingeln. Am 24. November, einen Monat vorm Fest, beglückt sie uns mit der Single “The Best Side Of Life”. Die lange Pause in 2006 merkt man ihr dabei wahrlich an, der Song plätschert in der atmosphärischen Bedeutungslosigkeit daher, Textzeilen wie “the best side of life is wherever you are, on the best side of life, youre my light you are my star” erinnern ein bischen an die wortwörtlichkeit des “Schüttelreims” und am Ende kommt der unvermeidbare “Wir produzieren einen Weihnachtssong”-Chor mitsamt nem Trompetchen (allerdings die billige aus der Synthiedose). Richtige Inbrunst und vorweihnachtliche Liebe steckt da irgendwie nicht drin.