Ich hab gestern mal in Sachen “Calvinismus” bei Alina angerufen. Naja, nicht ganz bei Alina, sondern eher bei Ihrem geistigen Vater bei der DKD. Der zuständige Herr dort war überrascht aber auskunftsfreudig.
Er sagte mir, dass die Kampagne als “Unterhaltungsform und tägliche Blog Soap mit Themen des üblichen Lebens” gedacht wäre. Auf meine Frage, warum dies dann nicht als werblich gekennzeichnet wäre erwiderte er im Fernsehen gäbe es Formate wie BigBrother, die auch real wären – und subtile, ungekennzeichnete Werbung sei überall zu finden. Meinen Einwand, hier würden sich aber 5 Blogs als reale Personen ausgeben liess er nicht gelten, schliesslich müsse man heutzutage überall davon ausgehen, auf Werbung zu treffen. Die Aufregung in der Blogosphäre sei nicht ganz verständlich.
Das Kerngebiet von DKD sei jedoch Typo3 und – wie es der Zufall so will – hat die Auftraggebende Firma die Kampagne bereits zurückgezogen, so Herr W. Deswegen sei auch die Referenz von der Seite verschwunden, die erst kurz zuvor angebracht wurde.
Alina gibt es wirklich, sie sieht im Realen Leben allerdings anders aus, erfuhr ich noch. Ein Interview mit Ihr wäre möglich.
Trotz der Aussage, der Auftraggeber hätte die Kampagne beendet laufen die Blogs noch weiter und in ca. 2 Wochen wird die Kampagne final aufgelöst – ein Gruppenfoto mit allen Beteiligten soll bereits vorliegen, dass dann veröffentlicht wird.
Klingt für mich etwas wie “Deckel drauf und abhaken”. Spannend wird, wie weit Mario Sixtus kommt – Hier wurden eindeutig und bewusst werbliche Einträge in den Kommentaren gemacht. Auf dem Glamour-Blog von Alina ist dies auch nicht unproblematisch, schliesslich steht in den Nutzungsbedingungen “Unzulässig ist es insbesondere, Inhalte…zu veröffentlichen, die…komerzielle Werbung…enthalten” (danke an Nerdcore-Rene)